*
Slogan

Schwingung ist Leben

Resonanzen im Informationsfeld
Menu
Startseite Startseite
Über uns Über uns
Naturschallwandler Naturschallwandler
Informationsanforderung Informationsanforderung
Hildegard von Bingen Hildegard von Bingen
Porträt Porträt
Lebensmittel Lebensmittel
Kosmetik Kosmetik
LilienBlütenWasser LilienBlütenWasser
VeilchenBlütenWasser VeilchenBlütenWasser
LilienBlütenCreme LilienBlütenCreme
SalbeiAntiCelluliteCreme SalbeiAntiCelluliteCreme
SonnenSchutzCreme SonnenSchutzCreme
IrisPeelingPulver IrisPeelingPulver
LavendelPurgationsMaske LavendelPurgationsMaske
OrangenBlütenÖl OrangenBlütenÖl
Balm Balm
Bernstein Make-up Bernstein Make-up
Rosentau Rosentau
Intim Creme Intim Creme
Hildegard kocht. Rezepte Hildegard kocht. Rezepte
Amulette Amulette
Hildgard von Bingen Hildgard von Bingen
Dienstleistungen Dienstleistungen
Seminare & Vorträge Seminare & Vorträge
Seminarkalender Seminarkalender
Anmeldung Anmeldung
Links Links
Impressum Impressum
Kontakt Kontakt
sbookmarks

Hildegard von Bingen

Das Leben der heiligen Hildegard von Bingen

1098 wurde Hildegard als zehntes Kind des Grafen Hildebert und seiner Frau Mechthild von Bermersheim im Rheinhessen geboren.
Sie hatte von Kindheit an so genannte „Schau“ (Ahnung von bevorstehenden Ereignissen), hielt aber ihr Wissen mehr und mehr zurück, da sie Unverständnis und Furcht bemerkte. Hildegard war von Natur aus schwächlich und oft krank – aber genau deshalb war sie glaubwürdig in ihrem Bestreben, ganzheitlich gesund zu werden.

1106 wurde sie gemäß der herrschenden Tradition als „Zehnt“ dem Kloster sozusagen als Dank überlassen. Sie kam unter die Obhut von Jutta von Sponheim und erhielt eine für die damalige Zeit umfassende Ausbildung. Die einzigen Bildungsstätten zu jener Zeit waren die Klöster. Frauen hatten überdies keine andere Möglichkeit, sich Wissen anzueignen. Zudem durften nur Adelige ins Kloster gehen, die sich auf diese Art auch oft einen Platz als „Rentenversicherung“ erkauften. Die Klöster waren auf die finanzielle Unterstützung der Adeligen angewiesen. So erst war Studium und Forschung im damaligen Sinne möglich. Klöster waren aber auch Anlaufstellen für Reisende, für Schutzsuchende und das „gemeine“ Volk, wenn es um medizinische Belange ging. Jutta von Sponheim – eine kluge, gebildete Frau und mütterliche Freundin von Hildegard – war Äbtissin in der Frauenklause des Klosters Disibodenberg. Sie unterrichtete ihre Zöglige in Schreiben und Lesen, im Singen der Psalmen und in praktischen Arbeiten. Unter ihnen war auch Richardis von Stade, die eine lebenslange Freundin von Hildegard war.

1136 starb Jutta von Sponheim und hinterließ eine blühende Klause bzw. ein stattliches Benediktinerkloster. Hildegard wurde von ihren Mitschwestern einstimmig zur Äbtissin gewählt, obwohl sie oft kränkelte. Aber ihr Wesen, das als demütig und bescheiden beschrieben wurde, musste eine immense Ausstrahlung besessen haben. Hildegard war 38 Jahre alt, als sie das schwere Amt antrat.

1141 Nachdem sie fünf Jahre als Äbtissin gewirkt hatte, erhielt sie von Gott den Auftrag, ihre Visionen niederzuschreiben. In ihrer Demut wollte sie diesen Ruf nicht annehmen und erkrankte wieder einmal schwer, möglicherweise aus Angst, dem göttlichen Ruf nicht gerecht geworden zu sein, sich gegen Gott zu versündigen, oder aus Furcht vor den Reaktionen des Klerus. Jedenfalls kann man nachfühlen, dass Hildegards Begabung mehr Belastung als Freude war. Als sie sich entschließt, ihre Visionen niederzuschreiben, gesundete sie sofort und begann mit ihrem ersten großen Werk: „SCIVIAS“ – „Wisse die Wege“. An diesem großen Werk „SCIVIAS“ und den aufwendigen Bildtafeln arbeitete sie zehn Jahre lang. Der Mönch Volmar vom Disibodenberg war bis zu seinem Tod ihr Sekretär und treuer Freund. Ihre Begabungen und Visionen werden bekannt und bringen ihr nicht nur Freude und Freunde ein. Neid und Missgunst (warum wird ausgerechnet eine Frau mit wenig Bildung von Gott auserwählt?) begleiten sie ebenso wie Freude und Begeisterung.

1147 anerkannte Papst Eugen III. während der Synode in Trier ihre Sehergabe als echt. Da ihre Klostergemeinschaft ständig wächst und sie – sei es Wunsch oder Vision – ein eigenes unabhängiges Kloster gründen will, bittet sie den Abt vom Disibodenberg um Erlaubnis. Das Stammkloster war nicht erfreut, da durch Hildegard ein reger Zulauf zum Kloster entstanden ist und zahlreiche Spenden eingingen. Nach einem anfänglichen „Nein“ erkrankte Hildegard einmal mehr und als der Abt schließlich einwilligte – vielleicht nach dem Motto „Besser eine weit entfernte Äbtissin als gar keine“ -, gesundet sie und zieht mit ihren Schwestern an den dreißig Kilometer entfernten Rupertsberg.

1150 gründete sie dort das gleichnamige und eigenständige Kloster. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wächst die Gemeinschaft intensiv und das „Sprachrohr Gottes“, als das sie sich mittlerweile selbst bezeichnet, wird immer mehr zur Mahnerin und Lehrerin für die Persönlichkeiten ihrer Zeit und für die einfachen Leute, die in ihrem Kloster beraten, betreut und gesund gepflegt wurden.

1151 bis 1158 schrieb Hildegard weitere Werke: „PHYSICA“ – „Heilkraft der Natur“ und „CAUSAE ET CURAE“ – „Ursachen und Behandlung von Krankheiten“.

1158 bis 1163 entstand das „LIBER VITAE MERITORUM“, das Buch der Lebensverdienste, bekannt als „Der Mensch in der Verantwortung“. Gleichzeitig unternimmt sie Predigtreisen ins Frankenland, nach Lothringen und ins Rheinland. Dies ist deshalb hervorzuheben, da es für Frauen damals völlig unüblich war, öffentlich Reden zu halten. Auf Marktplätzen appelliert sie an das Volk, die Liebe zu Gott nicht zu verlieren, zumal das Schisma (=Kirchenspaltung) damals eine zusätzliche Bedrohung für den Glauben darstellte.

1158 bis 1163 entstand „LIBER DIVINORUM OPERUM“, das Buch vom Wirken Gottes, auch bekannt unter „Welt und Mensch“. Während all der Zeit ist sie als Äbtissin, Mahnerin und Korrespondentin aktiv. Von ihrem regen Briefwechsel mit Adel und Klerus sind rund 300 Briefe erhalten geblieben. In der spärlichen Freizeit komponierte sie 77 Lieder und Singspiele. Sie wagt sich an eigene Klangbilder heran und beschreitet für damalige Verhältnisse völlig neue Wege. Sie empfiehlt das Singen und Musizieren zum „Stimmen der Seele“, denn nur eine gut gestimmte Seele diene zur Freude Gottes.

1164 gründet Hildegard auf der anderen Seite des Rheines bei Rüdesheim das Kloster Eibingen. Diese zweite Klostergründung wird notwendig, da der Rupertsberg einen immensen Zuwachs erfahren hatte. Sie fährt zwei Mal pro Woche über den Rhein, um in beiden Klöstern nach dem Rechten zu sehen. (Das nur noch teilweise erhaltene Kloster Eibingen ist das einzige, im dem heute ein Museum untergebracht ist.)

1178 wurde das „Interdikt“ (=Verbot kirchlicher Amtshandlungen) über das Kloster am Rupertsberg verhängt, weil Hildegard einen exkommunizierten Adligen auf dem Klosterfriedhof beerdigen ließ. Als sie sich weigert, ihn exhumieren zu lassen, kommt es zu dieser schwerwiegenden Strafe. Für ein Kloster war es die größte Strafe überhaupt, keine Gottesdienste mehr feiern, keine Sakramente empfangen und keine Loblieder mehr singen zu dürfen. Sie gibt nicht nach und schrieb einmal mehr an den Klerus, sich seiner eigentlichen Aufgaben zu besinnen!

1179 Am Anfang dieses Jahres wurde das Interdikt schließlich wieder aufgehoben. Am 17.September 1179 stirbt Hildegard. An ihrem Todestag ist Berichten zufolge ein großes helles Kreuz am Himmel zu sehen.

PrinterFriendly
Druckoptimierte Version
Fusszeile
 © Copyright by SoundWaver 2012 | Webmaster: Marwig Bach • Internetagentur Bach-Berlin - www.bach-berlin.com Impressum | Kontakt | Sitemap
Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail